Ich selbst habe ein Auto, aber ein Bekannter von mir, der zu Weihnachten sein erstes eigenes Fahrzeug von seinen Eltern geschenkt bekommen hat, fragte mich kürzlich, wie das mit der Umstellung von Winterreifen auf Sommerreifen funktioniert.
Da wir uns aktuell Ende Februar befinden und das Wetter – hier in Sachsen – noch wechselhaft sein kann, habe ich das Thema einmal sachlich aufgearbeitet. Wie gewohnt soll dieser Beitrag auf 5inline.de eine neutrale Grundlage bieten – ergänzt durch eure Erfahrungen und Tipps im Kommentarbereich.
Wann sollte man wechseln?
Bekannt ist die Faustregel „O bis O“ – also von Oktober bis Ostern. Sie dient als grobe Orientierung.
Zusätzlich sollte man die sogenannte 7-Grad-Regel im Blick behalten: Steigen die Temperaturen dauerhaft über 7 °C, spielen Sommerreifen ihre Vorteile hinsichtlich Bremsweg, Fahrstabilität und Verschleiß aus.
Entscheidend ist also nicht das Datum allein, sondern die tatsächliche Wetterlage.
1. Der Check vor der Montage
Bevor die Sommerreifen montiert werden, sollte ihr Zustand überprüft werden:
- Profiltiefe: Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 mm. Fachleute empfehlen jedoch mindestens 3 mm bei Sommerreifen, um das Aquaplaning-Risiko zu reduzieren.
- Alter der Reifen: Die DOT-Nummer auf der Reifenflanke gibt Produktionswoche und -jahr an. Reifen ab etwa 6–8 Jahren können an Elastizität verlieren.
- Beschädigungen: Risse, Beulen, eingefahrene Nägel oder ungleichmäßiger Abrieb sollten ernst genommen werden.
2. Winterreifen richtig lagern
Nach dem Wechsel ist die korrekte Lagerung wichtig:
- Kennzeichnung: Zum Beispiel „VR“ (Vorne Rechts) oder „HL“ (Hinten Links), damit sie im Herbst korrekt getauscht werden können.
- Reinigung: Bremsstaub und Salzreste entfernen, um Korrosion zu vermeiden.
- Lagerposition:
- Kompletträder (mit Felgen): liegend stapeln oder an Felgenbaum/Wandhalter.
- Reifen ohne Felgen: stehend lagern und regelmäßig etwas drehen.
3. Montage – selbst machen oder Werkstatt?
Wer technisch versiert ist, kann den Wechsel selbst durchführen. Dabei sind folgende Punkte wichtig:
- Laufrichtung beachten: Viele Reifen sind laufrichtungsgebunden („Rotation“-Pfeil auf der Flanke).
- Drehmoment einhalten: Radschrauben mit Drehmomentschlüssel festziehen. Die Werte liegen meist zwischen 110 Nm und 150 Nm – genaue Angaben stehen im Fahrzeughandbuch.
- Luftdruck prüfen: Direkt nach der Montage anpassen. Die Sollwerte stehen meist im Türrahmen oder Tankdeckel.
- Nachziehen nicht vergessen: Nach etwa 50–100 km sollten die Radschrauben erneut kontrolliert werden.
Wer unsicher ist, sollte den Wechsel lieber in einer Fachwerkstatt durchführen lassen.
Reifen online suchen und vergleichen
Wer neue Sommerreifen benötigt, sollte Preise und Anbieter vergleichen. Eine Übersicht zu Reifensuchmaschinen findet ihr hier:
Top 5 Reifensuchmaschinen im Vergleich
Ein Vergleich kann helfen, Preisunterschiede, Lieferzeiten und Bewertungen besser einzuordnen.
Fazit
Der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen ist keine komplizierte Angelegenheit, sollte aber sorgfältig durchgeführt werden. Sicherheit steht an erster Stelle – sowohl bei der Prüfung der Reifen als auch bei der Montage.
Gerade Fahranfänger sollten sich Zeit nehmen oder Unterstützung holen, wenn Unsicherheit besteht.
Leserforum – Eure Erfahrungen und Tipps
Wie handhabt ihr den Reifenwechsel?
- Wechselt ihr selbst oder geht ihr in die Werkstatt?
- Habt ihr gute oder schlechte Erfahrungen mit Online-Reifenhändlern gemacht?
- Welche Tipps habt ihr speziell für Fahranfänger?
- Wie sind eure Erfahrungen mit Ganzjahresreifen?
Bitte postet eure Erfahrungen und praktischen Tipps als Kommentar – sachlich und hilfreich für andere Leser.
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